Lerntherapie bei LRS

LRS-Therapie im SCHULWERK - das macht den Unterschied: eine fundierte Diagnose und die passgenauen Maßnahmen!

Lesen und Schreiben zu lernen ist oft leichter als gedacht. Neue Erfolgserlebnisse und eine positive Selbstwahrnehmung sind gefragt! Die Lerntherapeuten des SCHULWERKS holen den Schüler dort ab, wo er tatsächlich steht. Davon ausgehend führt der Weg Schritt für Schritt in eine Aufwärts-Spirale. Bevor es losgehen kann, gilt es jedoch, die Hintergründe der Lernbeeinträchtigung genau zu beleuchten.

Dazu führen wir ein kostenfreies Anamnese-Gespräch mit den Eltern. Wir fragen eingehend nach der schulischen Situation des Kindes. Zeugnisse und Schriftproben werden besprochen. Wie steht es um die familiäre Situation des Kindes? Hat es die Trennung der Eltern, Schicksalsschläge im sozialen Umfeld oder Ähnliches zu verkraften? Gibt es Vorerkrankungen? Liegen diagnostische Gutachten vor? Mit der Klärung dieser Fragen ist schon viel gewonnen.

Der zweite und entscheidende Schritt hin zu einer klaren Diagnose ist die „Testung“. Dabei handelt es sich um standardisierte, psychologische Testverfahren, die objektiven Aufschluss über die Lernentwicklung eines Schülers ergeben. Unter Anleitung des Testleiters im SCHULWERK löst das Kind eine Reihe von Aufgaben, mit denen u.a. Lesegeschwindigkeit, Leseverständnis und Rechtschreibleistung gemessen werden. Anhand der Ergebnisse können wir mit Sicherheit feststellen, ob eine Lese-Rechtschreibstörung (LRS) vorliegt. Oft werden mögliche Folgeerscheinungen dadurch erst erklärbar. Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass Kind und Eltern häufig mit Erleichterung reagieren. Die Ungewissheit hat ein Ende. Wir wissen, was los ist!

Einen schriftlichen Bericht über die Testung erhalten die Eltern von uns persönlich. In einem ausführlichen Feedback-Gespräch werden alle Fragen rund um die Testverfahren, die Ergebnisse und ihre Auswertung beantwortet. Welche Schlussfolgerungen können wir ziehen? Welche Fördermaßnahmen greifen im konkreten Fall wirklich, welche wären nur Symptombehandlung? Sind sie bei uns im SCHULWERK richtig? Was können wir für ihr Kind tun?

Im Einzelsetting mit dem Schüler verfolgen unsere Lerntherapeuten einen multimodalen Ansatz. Je nach Bedarf kombinieren wir verschiedene Maßnahmen. Körper- und Entspannungsübungen helfen, die Fixierung auf das Problem, die selbst zum Problem geworden ist, zu lösen. Im Motivationstraining vermitteln wir dem Schüler Erfolgserlebnisse, die sein Selbstbewusstsein stärken. Anwendung finden strukturierte Trainings zum sicheren Erwerb von Rechtschreibstrategien, wie z.B. „Die lautgetreue Lese- Rechtschreibförderung“ nach Reuter-Liehr oder das „Marburger Rechtschreibtraining“. Zugleich wird die Entwicklung neuer Arbeitsstrategien gefördert, die den Transfer auf den aktuellen Schulstoff ermöglichen. Die Praxis zeigt, dass die verschiedenen Methoden, sinnvoll kombiniert, zum erwünschten Erfolg führen. Maßgeblich sind die individuellen Bedürfnisse.

Wir sind die Anwälte der Kinder! Die Lerntherapeuten des SCHULWERKs sorgen dafür, dass ihre Rechte gewahrt werden. Ist die schulische Situation eine unzumutbare Belastung für den Schüler, nehmen wir Kontakt zu Lehrern bzw. Schulleitung auf. Kinder mit Lernbeeinträchtigungen haben einen gesetzlichen Anspruch auf besondere Hilfe und Unterstützung in der Schule. Wir sondieren, ob ein Nachteilsausgleich notwendig bzw. möglich ist. Mit ihm lässt sich sicherstellen, dass der Schüler auf eine ihm angemessene Weise lernen kann. Treten dabei Schwierigkeiten auf, kümmern wir uns darum. Für uns steht fest: Das Problem ist nie das Kind! In seinem Interesse stellen wir zudem sicher, dass alle Beteiligten - Eltern, Lehrer, Ärzte, andere Therapeuten – gemeinsam an einem Strang ziehen. Es geht um einen echten Neustart für das Kind!

Alle Fakten zur Lerntherapie bei LRS

Mindestlaufzeit Vertrag1 Monat
KündigungsfristVier Wochen zum Monatsende
TherapieformEinzelsetting
Unterrichtseinheit60 Min.
Ablauf1. Erstgespräch
2. i.d.R. Testung
3. Feedbackgespräch
4. Vertrag und fester Wochentermin
TherapieinhalteAbhängig von der Therapieempfehlung und der Absprache mit den Eltern
Feedback an ElternErstmalig nach 6 Unterrichtseinheiten, dann alle 6 – 8 Wochen
Bei Besonderheiten (unentschuldigtes Fehlen, keine Unterlagen dabei o.ä.) sofort
ZahlungsweiseMonatlich per Bankeinzug
Andere Zahlungsweisen nur nach Absprache
Absage des Unterrichts24 Stunden vor Unterrichtsbeginn
GutstundenBis zu 6 Stunden werden gutgeschrieben

Dyskalkulie und Rechenschwäche

Dyskalkulietherapie – das macht den Unterschied: eine unzweifelhafte Diagnose und die professionelle Unterstützung im Einzelsetting!

Damit sie einen sicheren Umgang mit Mengen, Zahlen und Rechenoperationen entwickeln können, brauchen manche Kinder besondere Aufmerksamkeit. Zum „Gewusst-wie“ gelangen sie, wenn sie die geeignete Hilfestellung erhalten. Die Lerntherapeuten des SCHULWERKs vermitteln ihnen die entscheidenden Aha-Erlebnisse. Denkblockaden lösen sich, Rechenaufgaben gelingen, Alltags-Situationen, die ein mathematisches Grundverständnis voraussetzen, lassen sich bewältigen. Um gezielt und wirksam ansetzen zu können, ist es allerdings notwendig, Ursachen und Symptome klar voneinander zu unterscheiden. Wo hakt es – und warum?

In einem kostenfreien Anamnese-Gespräch mit den Eltern bringen wir zunächst in Erfahrung: Wie ist die schulische Situation des Kindes insgesamt? Wie äußert es Ängste und Blockaden? Gibt es Bemerkenswertes, was die familiäre Situation betrifft? Wurden Vorerkrankungen festgestellt? Relevant sind auch Zeugnisse, Arbeitsproben oder möglicherweise vorhandene diagnostische Gutachten. Je mehr wir wissen, umso besser!

Zu einer klaren Diagnose gelangen wir mit dem zweiten Schritt: Ein Testleiter des SCHULWERKs führt mit dem Schüler eine „Testung“ durch. Im Rahmen von standardisierten, psychologischen Testverfahren bearbeitet der Schüler eine Reihe von Aufgaben. Anhand der Ergebnisse ermitteln wir objektiv den Stand seiner Lernentwicklung. Gemessen werden dabei u.a. Mengenverständnis, arithmetisches Faktenwissen sowie die Orientierung im Stellenwertsystem. Die Ergebnisse zeigen, ob eine Rechenschwäche oder eine Rechenstörung vorliegt. Festzustellen ist auch, ob die vorliegenden Schwierigkeiten von Konzentrationsproblemen bzw. Prüfungsangst begleitet werden. Mit der Testung gewinnen wir Gewissheit. Das grundlegende Problem und die daraus entstandenen Folgeerscheinungen sind klar voneinander zu unterscheiden. Wir wissen, wo wir konkret ansetzen müssen!

In einem ausführlichen Feedback-Gespräch erhalten die Eltern einen schriftlichen Bericht über die Testung. Wir stellen ihnen die Ergebnisse vor und beantworten alle aufkommenden Fragen. Zudem erfahren sie, welche Maßnahmen für ihr Kind sinnvoll und zielführend sind. Stellt sich heraus, dass das SCHULWERK der falsche Ansprechpartner für sie ist, vermitteln wir sie an die geeigneten Stellen weiter. Bei uns geht es zuallererst um das Kind!

Die Lerntherapeuten im SCHULWERK berücksichtigen im Einzelsetting die individuellen Bedürfnisse des Schülers. Dabei verfolgen wir einen multimodalen Ansatz: Wir kombinieren verschiedene Methoden. Dazu gehören u.a. bewährte Körper- und Entspannungsübungen, durch die sich Blockaden und Ängste lösen lassen. Didaktisch arbeiten wir nach dem EIS-Prinzip, d.h. mathematische Sachverhalte vermitteln wir auf dreierlei Art: enaktiv, ikonisch und symbolisch. Der Schüler erlebt Mathematik also handelnd (enaktiv), anschaulich (ikonisch) und sprachlich bzw. formal (symbolisch). In der Verbindung dieser drei Prinzipien entwickelt das Kind mehr und mehr ein grundlegendes Verständnis für mathematische Zusammenhänge. Der Bezug zu Alltags-Situationen erschließt sich. Der Schüler erreicht Sicherheit im Umgang mit Regeln, und erlernt universelle Strategien in jedem Zahlenraum und für jede Rechenart. Mit wachsendem Selbstvertrauen eignet er sich neue Arbeitsstrategien und Herangehensweisen an, mit denen er den aktuellen Schulstoff zu bewältigen weiß. Mathematik ist kein Angstfach mehr!

Als Anwälte der Kinder stellen die Lerntherapeuten des SCHULWERKs sicher, dass ihre Rechte gewahrt werden. Für Schüler mit einer Rechenstörung kann bis zum Ende der 4. Klasse ein Antrag auf Nachteilsausgleich gestellt werden. Wird er gewährt, können die betroffenen Kinder von Schulseite besondere Unterstützung erhalten. Darum kümmern wir uns - in Ihrem Auftrag! Voraussetzung dafür: Die Eltern haben rechtzeitig reagiert. Die Rechenschwäche bzw. Rechenstörung ihres Kindes wurde beizeiten diagnostiziert. Je früher wir helfen können, umso durchschlagender ist der Erfolg. Auf dem Spiel stehen mehr als nur Mathe-Zensuren, die bis zum Schulabschluss ins Gewicht fallen. Mathematik ist eine grundlegende Kulturfertigkeit, die ein ganzes Leben lang gefragt ist. Zu Anfang mag die Frage: „Wozu brauche ich eigentlich Mathematik?“ für den Schüler noch unbeantwortbar sein. Im SCHULWERK erschließen sich ihm die Antworten.

Alle Fakten zur Lerntherapie bei Dyskalkulie und Rechenschwäche

Mindestlaufzeit Vertrag1 Monat
KündigungsfristVier Wochen zum Monatsende
Unterrichtseinheit60 Min.
TherapieformEinzelsetting
Ablauf1. Erstgespräch
2. i.d.R. Testung
3. Feedbackgespräch
4. Vertrag und fester Wochentermin
TherapieinhalteAbhängig von der Therapieempfehlung und der Absprache mit den Eltern
Feedback an ElternErstmalig nach 6 Unterrichtseinheiten, dann alle 6 – 8 Wochen
Bei Besonderheiten (unentschuldigtes Fehlen, keine Unterlagen dabei o.ä.) sofort
ZahlungsweiseMonatlich per Bankeinzug
Andere Zahlungsweisen nur nach Absprache
Absage des Unterrichts24 Stunden vor Unterrichtsbeginn
GutstundenBis zu 6 Stunden werden gutgeschrieben

Konzentrationsprobleme

Wirkungsvolles Training bei Konzentrationsproblemen – das macht den Unterschied: ein kompetenter Lerntherapeut, objektive Diagnostik und ein strukturiertes Strategietraining.

Viele Kinder sind allzu leicht ablenkbar, ihre Aufmerksamkeit wandert, sie hängen Tagträumen hinterher, machen viele Flüchtigkeitsfehler, hören nicht aufmerksam genug zu oder vergessen Gesprächsinhalte sofort wieder. Natürlich leidet darunter der schulische Erfolg! Die Lerntherapeuten im SCHULWERK wissen, was zu tun ist! Von der Ursachenforschung und Diagnose bis zur nachhaltigen Erhöhung der Konzentrationsleistung gehen wir mit dem Schüler Schritt für Schritt. Nach und nach lernt er, sich besser zu organisieren und seine Aufmerksamkeit gezielt zu steuern.

Der Ablauf ist klar strukturiert:

  • Kostenloses Anamnesegespräch
  • Diagnostik mithilfe von standardisierten psychologischen Testverfahren
  • Auswertung und Feedback-Gespräch mit den Eltern
  • Konzentrationstraining im Einzelsetting
  • Regelmäßige Feedback-Gespräche

Im kostenfreien Anamnesegespräch fragen wir im SCHULWERK nach möglichen Gründen für die Konzentrationsprobleme. Gibt es genetisch bedingte Ursachen? Steckt der Schüler in einer emotional belastenden Situation? Fühlt er sich in der Schule überfordert? Bekommt er genügend Schlaf? Mit der Klärung dieser Fragen können wir die Ursachen eingrenzen. Eine objektive Diagnose gewinnen wir im Anschluss mit standardisierten psychologischen Testverfahren.
Im Rahmen der Testverfahren bearbeitet der Schüler eine Reihe von Aufgaben. Anhand der Ergebnisse ermitteln wir objektiv den Stand seiner Lernentwicklung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf seiner Arbeitsgeschwindigkeit sowie seiner Sorgfalt. Anhand der Angaben, die jeweils innerhalb einer festgelegten Zeit zu erbringen sind, erhalten wir im SCHULWERK Aufschluss über die Konzentrationsleistung des Schülers. Zudem können wir die Ursachen und die Symptome der Aufmerksamkeitsschwäche voneinander abgrenzen, um gezielt Hilfe zu leisten.

In einem ausführlichen Feedback-Gespräch erhalten die Eltern einen schriftlichen Bericht über die Testung. Wir stellen ihnen die Ergebnisse vor und beantworten alle aufkommenden Fragen. Zudem erfahren sie, welche Maßnahmen für ihr Kind sinnvoll und zielführend sind. Stellt sich heraus, dass das SCHULWERK der falsche Ansprechpartner für sie ist, vermitteln wir sie an die geeigneten Stellen weiter. Bei uns geht es zuallererst um das Kind!

Nun kann das Konzentrationstraining beginnen! Im störungsfreien Einzelsetting übt der Schüler mit seinem Lerntherapeuten neue, funktionale Verhaltensmuster ein. Dabei finden im SCHULWERK u.a. das Marburger Konzentrationstraining und das Aufmerksamkeits-und Strategietraining nach Lauth und Schlottke Verwendung. Nach und nach lernt der Schüler irrelevante Reize auszublenden, strukturiert vorzugehen und seine Aufmerksamkeit selbstständig zu steuern. Er gelangt vom lauten Denken zum inneren Sprechen und entwickelt mehr und mehr die Fähigkeit Arbeitsaufträge systematisch zu bewältigen. Der Umgang mit dem aktuellen Lehrstoff fällt bald leichter! Und der einsetzende Schulerfolg steigert die Motivation!

Alle Fakten zum Konzentrationstraining

Mindestlaufzeit Vertrag1 Monat
KündigungsfristVier Wochen zum Monatsende
TherapieformEinzelsetting
Unterrichtseinheit60 Min.
Ablauf1. Erstgespräch
2. i.d.R. Testung
3. Feedbackgespräch
4. Vertrag und fester Wochentermin
TherapieinhalteAbhängig von der Therapieempfehlung und der Absprache mit den Eltern
Feedback an ElternErstmalig nach 6 Unterrichtseinheiten, dann alle 6 – 8 Wochen
Bei Besonderheiten (unentschuldigtes Fehlen, keine Unterlagen dabei o.ä.) sofort
ZahlungsweiseMonatlich per Bankeinzug
Andere Zahlungsweisen nur nach Absprache
Absage des Unterrichts24 Stunden vor Unterrichtsbeginn
GutstundenBis zu 6 Stunden werden gutgeschrieben

Lerntherapie bei Schulangst und Schulstress

Effektive Lerntherapie bei Schulangst und Schulstress – das macht den Unterschied: ein erfahrener Lerntherapeut, eine klare Diagnose und die geeigneten Maßnahmen zur Stress- und Angstreduktion!

Sensible Kinder reagieren auf die steigenden Leistungsanforderungen in der Schule oftmals ängstlich bzw. gestresst. Der natürliche Lerneifer ist gebremst oder blockiert. Unter Anleitung eines kompetenten Lerntherapeuten im SCHULWERK lernen Schüler Angst und Stress zu bewältigen, sich wieder auf schulische Inhalte zu konzentrieren und durch Erfolgserlebnisse neues Selbstvertrauen zu entwickeln!

Klagt Ihr Kind morgens vor der Schule oder vor Schularbeiten über Kopf- oder Bauchschmerzen? Wirkt es verschlossen, gereizt oder niedergeschlagen, wenn Sie fragen, wie es in der Schule war? Macht es einen angespannten oder unsicheren Eindruck? Anzeichen wie diese sind typisch für einen Schüler, der unter Schulangst bzw. Schulstress leidet. 15 bis 20 % aller Kinder und Jugendlichen sind davon betroffen. Schlaf- und Appetitlosigkeit, Blackouts in Prüfungssituationen und schlechte Noten bei Klassenarbeiten trotz intensiver Vorbereitung gehören mit zu den gängigen Symptomen. Die Signale sind beunruhigend sein, doch die Lerntherapeuten im SCHULWERK wissen, was zu tun ist!

Der Ablauf der Therapie bei Schulangst und Schulstress ist klar strukturiert:

  • Kostenloses Anamnesegespräch
  • Diagnostik mithilfe von standardisierten psychologischen Testverfahren
  • Auswertung und Feedback-Gespräch mit den Eltern
  • Schul- bzw. Prüfungsangsttherapie im Einzelsetting
  • Regelmäßige Feedback-Gespräche

In einem kostenfreien Anamnesegespräch besprechen wir mit den Eltern die schulische und familiäre Situation des Schülers. Dabei lassen sich erfahrungsgemäß bereits einige Ursachen für die Schwierigkeiten feststellen. Dazu gehören in der Regel erhöhter Leistungs- und Termindruck, Überforderung, negative Lernerfahrungen, fehlende Erholungsphasen u.a.

Im SCHULWERK führen wir im nächsten Schritt mit dem Schüler standardisierte psychologische Testverfahren durch. Anhand der Angaben im Angstfragebogen für Schüler können wir die Ursachen und die Symptome der Angst voneinander abgrenzen. Damit erhalten wir auch Klarheit über die geeigneten Maßnahmen, die zu ergreifen sind. In einem Feedback-Gespräch mit den Eltern erläutern wir die Testresultate und beantworten alle aufkommenden Fragen.

Der Verlauf der Lerntherapie bei Schulangst und Schulstress ist vierstufig aufgebaut:

  • Psychoedukation
  • Exploration
  • Entspannungsübungen/Strategien zur Selbstregulation
  • Simulation der angstbesetzten Situationen

Bei der Psychoedukation wird dem Schüler ein Verständnis für die Ursachen und die Symptome seiner Angst vermittelt. Kann er beides voneinander unterscheiden, verbessert sich seine Selbstwahrnehmung. Er lernt zu begreifen, dass Angst zum Leben dazu gehört und dass er bewusst mit ihr umgehen kann. Angst ist nicht schlimm!
In der Exploration klären Therapeut und Schüler im SCHULWERK, wann die Angstsymptome auftreten und wie sie sich äußern. Handelt es sich um spezielle Situationen? Sind die Symptome fächerbezogen? Bei der Frage, welche Bewältigungsstrategien in Frage kommen, gehen unsere Lerntherapeuten ressourcenorientiert vor. Positive Erfahrungen des Schülers, Stärken und Vorlieben, die ihm ein Gefühl der Zuversicht vermitteln, bieten die geeigneten Ansatzpunkte für ein neues Selbstbild.

Parallel dazu finden wirkungsvolle Entspannungsverfahren wie progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Neurofeedback oder Traumreisen Anwendung, um das körperliche Anspannungsniveau des Schülers zu senken.
Der vierte und letzte Schritt besteht in der Simulation der angstbesetzten Situationen. Dabei kann es sich um Prüfungen im engeren Sinne oder um andere schulische Situationen handeln, die Stress auslösen. Unter Anleitung des Lerntherapeuten im SCHULWERK stellt sich der Schüler diese Situationen vor. Er lernt, die bis dato gewonnene Bewältigungskompetenz praktisch anzuwenden. Verliert die Simulation der angstbesetzten Situation für den Schüler erst ihren Schrecken, kann er das eingeübte Verhalten erfolgreich in der Schule einsetzen. Damit ist der Angstkreislauf unterbrochen, der Schüler hat den Rücken frei und ist wieder handlungsorientiert. Er merkt, dass es klappt! Er hat seine Angst jetzt im Griff! Durch die Lerntherapie im SCHULWERK kann er sich wieder auf die schulischen Inhalte konzentrieren und sein Potenzial voll ausschöpfen!

Alle Fakten zur Lerntherapie bei Schul- und Prüfungsangst

Mindestlaufzeit Vertrag1 Monat
KündigungsfristVier Wochen zum Monatsende
TherapieformEinzelsetting
Unterrichtseinheit60 Min.
Ablauf1. Erstgespräch
2. i.d.R. Testung
3. Feedbackgespräch
4. Vertrag und fester Wochentermin
TherapieinhalteAbhängig von der Therapieempfehlung und der Absprache mit den Eltern
Feedback an ElternErstmalig nach 6 Unterrichtseinheiten, dann alle 6 – 8 Wochen
Bei Besonderheiten (unentschuldigtes Fehlen, keine Unterlagen dabei o.ä.) sofort
ZahlungsweiseMonatlich per Bankeinzug
Andere Zahlungsweisen nur nach Absprache
Absage des Unterrichts24 Stunden vor Unterrichtsbeginn
GutstundenBis zu 6 Stunden werden gutgeschrieben

Professionelle Unterstützung beginnt bei uns mit einem ausführlichen Beratungsgespräch. Bei allen schulischen Problemen sind wir Ihr kompetenter und vertrauensvoller Ansprechpartner. Kontaktieren Sie uns, um einen Termin zu vereinbaren.
Alle unsere Lehrer und Therapeuten besuchen unsere umfangreichen Schulungen mit bis zu 10 verschiedenen Schulungsmodulen. Die Ausbildungszeit beträgt in der Regel 1-2 Jahre und ist verknüpft mit Hospitations- und Supervisionsstunden. Unsere Schulungsinhalte orientieren sich an neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen und einem umfangreichen und langjährigen Erfahrungsschatz.

  • Nachhilfe und Lerntherapie unter einem Dach
  • Einzelunterricht unter optimalen Bedingungen
  • Flexible Vertragslaufzeiten
  • Akademisch ausgebildet und intern geschulte Nachhilfelehrer und Therapeuten
  • Kooperationspartner der Schulen und Behörden

Das Schulwerk arbeitet seit 10 Jahren erfolgreich in allen Bereichen der außerschulischen Lernförderung. Unsere Institute gibt es 7x in Hamburg und Norderstedt.